Seit gut 6 Jahren habe ich nunmehr mit einer progredienten Form der PNP, vor allem linksseitig zu tun. Von meinen Beschwerden habe ich auch wiederholt berichtet. Was mich erstaunt ist, dass sich niemand gemeldet hat, der ein ähnliches Beschwerdebild hat. Auffällig sind vor allem die unterschiedlichen Aussagen der Neurologen. In Eppendorf teilte man mir mit, es sei eine funikuläre Myelose. Nachdem sich nach den B 12 Substitutionen nichts getan hatte, riet man mir von weiteren Substitutionen ab und meinte nunmehr, es sei eine CIP, hervorgerufen durch die diversen Bauchoperationen, die ich gehabt habe. Da sich mein Beschwerdebild aber nicht gebessert, sondern sich verschlechtert hat, ist man in der Zwischenzeit auch von dieser Diagnose wieder abgewichen. Nun habe ich kürzlich einen Fußchirurgen aufgesucht. Der meinte, es sei linksseitig eine deutliche HSMN erkennbar. Aufgrund einer in der Sendung "Visite" gezeigten Nervensonografie ließ ich in Hamburg eine solche an meinen Beinen vornehmen. Meine Hoffnung, dass hierbei nunmehr endgültig festgestellt werden könnte, wo der Nerv defekt ist und sich möglicherweise eine Heilungsmöglichkeit bietet, hat sich leider zerschlagen. Die Druckbeschwerden, die ich hätte, so meinte der Neurologe, seien auf einen erkennbaren Zerfall der Muskeln zurückzuführen. Er schlug mir vor, die Nervenradiologie in Heidelberg aufzusuchen. Dort sei eine abolute Kapazität tätig und evtl. könnte man mir dort helfen. Ich selbst habe in der Zwischenzeit bei "Sanego" nachlesen können, dass das Antibiotikum "Tavanic" schwere Nervenschäden verursachen kann. Da ich anlässlich einer Hodenentzündung dieses Antibiotikum in der Reha erhalten habe, könnte es möglich sein, dass es Auslöser meiner Beschwerden ist. Zum Schluss noch einmal mein Beschwerdebild: Gewebedruck im Fuß und Sprunggelenk. Mit "Diclofenac" gelingt es mir, dass Beschwerdebild ein bisschen zu lindern. Kennt jemand die Radiologie in Heidelberg und den dort tätigen Professor? Hat jemand ein ähnliches Beschwerdebild?
Sven
